Airbus
Opfer des eigenen Erfolgs

Es regnet Brei – und dir fehlt der Löffel. So lautet ein Sprichwort, das treffend die Probleme des Flugzeugbauers Airbus beschreibt. Rund 3 300 Langstreckenflugzeuge werden die Fluggesellschaften in den kommenden Jahren bestellen. Und einen großen Teil davon wollen sie bei Airbus kaufen, um nicht vom US-Hersteller Boeing abhängig zu werden.

Doch den Europäern fehlt ein Modell, das die Ansprüche der Kunden erfüllt. Airbus ist schlicht Opfer des eigenen Erfolgs. Der Flugzeugbauer ist so schnell gewachsen, dass die Ingenieure für Neuentwicklungen knapp werden, besonders der Großraumjet A380 hat Kapazitäten gebunden. Zu spät fällt nun auf, dass im wichtigsten Markt eine Lücke klafft. Ein klares Managementversagen, das Airbus teuer bezahlen wird.

Florian Kolf
Florian Kolf
Handelsblatt / Teamleiter Handel und Konsum
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