Algerien-Geiseln
Kommentar: Kaum daheim droht Ärger

Die freigelassenen Sahara-Geiseln haben noch keinen Fuß auf deutschen Boden gesetzt, da werden schon erste Politiker-Stimmen laut, die die Touristen zur Kasse bitte wollen.

Klar ist, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin – oftmals – um. Die Entführten wussten vorher ganz genau, dass sie sich in eine äußerst gefährliche Region gewagt haben, um ihrer Abenteuerlust zu frönen. Das ist gründlich daneben gegangen. Von daher ist es nur konsequent, dass sich die Heimkehrer an den Kosten für ihre Rettung beteiligen.

Unschön dabei ist allerdings der Zeitpunkt der Forderungen. Erst einmal sollten die Gebeutelten heimkehren dürfen und sich eingewöhnen können, anstatt dass man ihnen schon während ihres Heimfluges „die Rechnung präsentiert“. Die Frage ist auch, welche Summen den Ex-Geiseln zuzumuten sind, schließlich dürfte die halbjährige Abwesenheit ein kräftiges Loch in deren Grundversorgung geschlagen haben.

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