Allianz/Dresdner
Kommentar: Licht am Horizont

Allianz-Chef Michael Diekmann ist heute eine Überaschung gelungen. Zur Hauptversammlung veröffentlicht Europas größter Versicherer die Zahlen für das erste Quartal - gut eine Woche früher als geplant. Die Ergebnisse sind besser als erwartet, die Aktie ging nach oben. Nicht nur die Versicherungssparte sind wie geplant auf Kurs. Vor allem das Sorgenkind Dresdner Bank weist für die ersten drei Monate erstmals seit langem wieder schwarze Zahlen unter dem Strich aus.

Doch Diekmann weiß, dass dies erst ein Licht am Horizont ist. Der Weg der Frankfurter Bank in eine wirklich rosige Zukunft ist noch weit. So wird für das Gesamtjahr nach wie vor erneut mit einem Verlust bei der Dresdner Bank gerechnet, insbesondere wegen weiter hohen Restrukturierungskosten. Erst 2005 soll aus Frankfurt dann ein Gewinn nach München fließen, das war eigentlich schon für 2003 geplant. Das Tal, dass die Dresdner durchschreitet, war beängstigend tief. So hatte sich der Münchner Versicherer sich das sicher nicht vorgestellt, als er sich 2001 das Geldhaus für den stolzen Preis von rund 24 Milliarden Euro einverleibte.

Jetzt geht es also langsam aufwärts. Doch Diekmann muss auch noch den Beweis liefern, dass die Allfinanz-Idee, also die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Bank und Versicherung, wirklich zum großen Erfolg führt.

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