Apple und Facebook
Überraschende Parallelen

Die Präsentation des iPad mini und die Quartalsergebnisse von Facebook haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Doch die beiden Ereignisse zeigen, welchem umfassenden Wandel die Branche unterliegt.
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DüsseldorfEin nüchterner Quartalsbericht, eine perfekt inszenierte Produktpräsentation. Ein steigender Börsenkurs, ein sinkender. Auf den ersten Blick haben die Zahlen von Facebook und die Vorstellung des iPad Mini von Apple wenig miteinander zu tun. Auf den zweiten schon: Beide Ereignisse verdeutlichen, welche Umwälzung der IT-Branche bevorsteht.

Das von Apple zelebrierte Event demonstrierte, wie sehr das mobile Internet schon im Alltag angekommen ist - nicht nur wegen der bemerkenswerten Marke von 100 Millionen verkauften iPads. Mit der Mini-Ausgabe seines Tablet-Computers zeigt der Konzern, dass er die handlichen Sieben-Zoll-Geräte nicht für eine „Totgeburt“ hält, wie der verstorbene Firmengründer Steve Jobs einmal gespottet hatte.

 

Die Mini-Tablets sind ein lukrativer Markt, den Apple nicht Amazon, Samsung und Google überlässt. Dabei will der iPad-Hersteller wie gewohnt einen Premiumpreis durchsetzen: Der Kleine ist mit Preisen ab 329 Dollar nicht gerade billig. Womöglich ist das ein Grund, warum der Apple-Kurs zunächst nachgab.

Auch der große Bruder, das neue iPad im Zehn-Zoll-Format passt ins Bild: Kurz vor dem Start von Windows 8 und dem Microsoft-Gerät Surface rüstet sich Apple für den Wettbewerb an den Kassen - der iKonzern nimmt die Konkurrenz ernst. Tablet-Computer werden zum Gerät für die breite Masse.

 

Facebook wiederum hat Mitglieder, die über Geräte wie das iPad ihre virtuellen Freundschaften pflegen. Bislang tat sich das Soziale Netzwerk jedoch schwer, daraus Kapital zu schlagen. Die kleinen Flächen auf den Touchscreens von Smartphones und Tablet-Computern lassen sich schlecht vermarkten – da bedarf es neuer Werbeformen.

Obwohl der einstige Börsenstar im abgelaufenen Quartal wieder rote Zahlen schrieb, legte die Aktie kräftig zu: Die Einnahmen aus mobiler Werbung waren deutlich höher als angenommen. Das gibt Investoren die Hoffnung, dass Facebook bald ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln kann.

„Die meisten Leute unterschätzen, wie fundamental gut der Trend zur mobilen Nutzung für Facebook ist“, sagte Firmenchef Mark Zuckerberg. Fundamental ist der Wandel auf jeden Fall - für die gesamte Branche.

Kommentare zu " Apple und Facebook: Überraschende Parallelen"

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  • An die Red.: Apropos Trolle - ich bestehe auf meinen Cyber-Künstlernamen. Wer Kontakt aufnehmen will, kann dies per Twitter tun. Wieso gibt es hier kein Feld, wo man sein Twitterprofil oder Blog-/Website angeben kann? Damit hätte man schon ein Problem mehr gelöst!

  • Vielleicht liegt der Sinn in diesem Artikel in dem Teil, die der Schreiber vergessen hat. Hinzugefügt werden muss, dass Facebook noch recht neu und was noch Neueres - zumindestens reine Software/Dienstleistung bietet, im Gegensatz zu Apple, eine alte Firma, die noch Hardware verkauft, die auch andere billiger verkaufen können, und deswegen eher auf dem absteigenden Ast sitzen als Facebook. Denn merke: Software lässt sich viel besser skalieren als Hardware, die Ressourcen verbraucht, mit Umwelt- und Sozialproblemen zu kämpfen hat. Mit solchen Problemen muss sich Facebook nicht rumschlagen!

  • Hier lautete die Aufgabe wohl: verfasse einen Artikel, in welchem die Firmen Apple und Facebook vorkommen. Heraus kam, daß der IT-Markt einem umfassenden Wandel unterliegt. Was für eine bahnbrechende neue Erkenntnis!

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