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Dubai, EADS und der Royal Flush

In mehr oder weniger regelmäßigen zeitlichen Abständen geraten westliche Vorzeigeunternehmen in schweres Fahrwasser und benötigen von einem Tag auf den anderen einen strategischen Investor, um durchatmen zu können.

Das war der Fall, als 1991 die stolze Citigroup in der Klemme saß. Der saudische Prinz Alwaleed, auf der Liste der Reichsten dieser Welt mittlerweile auf Platz acht, investierte für einen Anteil von vier Prozent am Kapital der Bank 590 Millionen Dollar. Dank dieser Finanzspritze geht es der Citibank längst wieder gut, und der saudische Investor kann zufrieden beobachten, wie der Wert seiner Anlage steigt. Heute steht sie mit zehn Milliarden Dollar zu Buch.

Ein anderer Fall reicht in das Jahr 1974 zurück, als die Flick-Familie ihren Aktienanteil am Daimler-Benz-Konzern verkaufen wollte. Und sie fand am Ende einen gern gesehenen und allseits akzeptierten Partner in der Regierung von Kuwait. Doch widmen wir uns der Gegenwart, dem Jahr 2006. Emirates Airlines, im Besitz des Staates Dubai, ist der wichtigste Besteller des Riesenflugzeugs A380, produziert vom krisengeschüttelten Airbus-Konzern. Immerhin hat allein Emirates 43

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