Automobilbranche
Endlich mal durchatmen

Endlich mal durchatmen, endlich mal die positiven Nachrichten von einem deutschen Automobilkonzern in Ruhe genießen. Ungeachtet aller Diskussionen über die Arbeitskosten in Deutschland und dem kollektiven Gejammere über den angeblich schon abgewirtschafteten Standort schafft BMW in den ersten sechs Monaten 1 000 neue Arbeitsplätze in Deutschland, hebt die Absatzprognose für das Gesamtjahr an und meldet steigende Auslieferungszahlen. Ein Krise in der Autobranche vermag BMW-Chef Helmut Panke nicht erkennen.

Die positiven Meldungen aus Bayern zeigen, dass die aktuelle Diskussion bei Daimler einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer geführt wird. Denn der Erfolg einer Marke im internationalen Konkurrenzkampf wird allein vom Vorstand verantwortet, er legt Modellpolitik und Konzernstruktur fest, nicht der Arbeiter am Band. Daimler-Chrysler-Chef Schrempp sollte die Erfolgsgeschichte von BMW genau lesen und dann sagen, was ihm außer einem phantasielosen Kostensenkungsplan noch alles einfällt, um den Konzern wieder noch vorne zu bringen.

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