Bayer-Schering-Deal
Kommentar: Merck hat nichts zu verlieren

Vor knapp zwei Monaten hat Bayer mit einem höheren Gegenangebot den feindlichen Übernahmeversuch von Merck bei Schering vereitelt. Nun stichelt das Darmstädter Familienunternehmen zurück. Und wird damit zur ernsthafen Gefahr für den Bayer-Schering-Deal.

Der freitagmorgendliche Kursrückgang der Schering-Aktie zeigt, dass am Markt bereits Zweifel keimen, ob Bayer die Hürde von 75 Prozent nimmt.

Merck befindet sich in einer komfortablen Situation und hat bei diesem Störmanöver nicht viel zu verlieren: Schafft Bayer den Erwerb einer qualifizierten Mehrheit an Schering, kann man auf einen Nachschlag bei einer späteren Abfindung hoffen. Scheitert der Deal komplett, eröffnet sich womöglich sogar noch eine neue Chance für Merck, es noch einmal bei Schering zu versuchen.

Und natürlich steht dem Darmstädter Konzern bis kommenden Mittwoch auch noch die Möglichkeit offen, seine Schering-Aktien Bayer anzudienen und einen hübschen Sondergewinn aus dem Schering-Aktienpaket einzustreichen. So oder so muss Bayer wohl noch ein paar Tage zittern.

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