Bayer will Gesundheitsbereich weiter ausbauen
Kommentar: Das eine tun – und das andere nicht lassen

Nach der milliardenschweren Übernahme von Schering strebt der Bayer-Konzern weitere Zukäufe im Gesundheitsbereich an. „Schering ist ein sehr bedeutender Zwischenschritt“, sagte Bayer-Vorstandschef Werner Wenning vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten.

DÜSSELDORF. In den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten ist das Leverkusener Pharma- und Chemieunternehmen Bayer gut damit gefahren, auf unterschiedlichen Gebieten tätig zu sein. Risikoausgleich lautete die Strategie. Zugleich hat Vorstandsvorsitzender Werner Wenning immer betont, auf langfristige Trends zu setzen.

So kommt die Aussage des Bayer-Chefs nicht so überraschend, weitere Zukäufe im Gesundheitsbereich anzustreben, selbst nach der 17 Milliarden Euro schweren Übernahme des Berliner Pharmaherstellers Schering. Die Menschen werden – nicht nur in den Industrieländern – immer älter und benötigen deshalb immer mehr Medikamente. Ein Wachstumsmarkt, und Bayer will dabei sein.

Trotz der derzeit laufenden Integration des Berliner Unternehmens will und muss Wennings Mannschaft daher Ohren und Augen offen halten nach weiteren Übernahmemöglichkeiten. Es muss ja nicht gleich so ein Schwergewicht wie Schering sein.

Aber Wenning will nicht alles haben, es soll schon zum eigenen Geschäft passen. Die Diagnostik-Aktivitäten wurden daher an Siemens verkauft. Und damit das auch mal klar gesagt wurde: An Altana bestehe kein Interesse, betonte Wenning.

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