Beiersdorf
Kommentar: Hanseatisches Bündnis

Gegen den Zusammenhalt der Hanseaten sind selbst Weltkonzerne machtlos. Ohne in das Spiel eingreifen zu können, musste der Konsumgüter-Gigant Procter & Gamble zuletzt zusehen, wie sich Politik und Wirtschaft gegen ihn verbündeten.

Gegen den Zusammenhalt der Hanseaten sind selbst Weltkonzerne machtlos. Ohne in das Spiel eingreifen zu können, musste der Konsumgüter-Gigant Procter & Gamble zuletzt zusehen, wie sich Politik und Wirtschaft an Hamburgs Waterkant gegen ihn verbündeten.

Dabei wäre die geplante Übernahme von Beiersdorf für den Pampers- und Pantene-Produzent finanziell ein Leichtes gewesen: Der Markenhersteller aus Cincinnati besitzt derzeit einen Börsenwert von 104 Milliarden Euro und eine prall gefüllte Kriegskasse. Wohl keinem Zweiten wäre der Kauf des Hamburger Traditionshauses leichter gefallen. Wären da nicht die Hamburger selbst.

Sie fürchteten Beiersdorfs Zerschlagung nicht zu unrecht. Schließlich besitzen die Marken Tesa und Nivea einzeln einen deutlich höheren Wert als gemeinsam unter einem Dach. Das Ende von Beiersdorf aber hätte nicht nur Arbeitsplätze gekostet, sondern womöglich auch den Ruf der beiden deutschen Topmarken.

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