BMW
Kommentar: Kehrtwende bei BMW

Nun also auch BMW. Mehrere tausend Stellen will der bayerische Autohersteller weltweit streichen, die meisten davon in Deutschland. Noch vor wenigen Monaten klang das noch anders. Die Arbeitsplätze in Deutschland seien sicher, sagte Konzernchef Norbert Reithofer.

Die Kehrtwende zeigt, wie groß der Druck auf den BMW-Managern mittlerweile lastet. Der Dollar schwächelt und die Verkäufe in Deutschland stagnieren. Zwar werden die Münchener weltweit in diesem Jahr mehr Autos verkaufen als je zuvor, aber sie verdienen immer weniger Geld. Seit Wochen laufen die Sparkommissare durch den Konzern, doch mit Kleingeld ist BMW offenbar nicht mehr geholfen.

BMW ist kein Sanierungsfall. Noch immer hat die Marke eine ungebrochene Strahlkraft. Doch wirtschaftlich gelten auch für die Münchener die Gesetze der Schwerkraft. Anders als der große Konkurrent aus Stuttgart holt BMW zu wenig Profit aus der Produktion, anders als der neue Rivale Audi fehlt den Münchenern ein großer Massenhersteller wie VW im Rücken. Norbert Reithofer muss jetzt zeigen, dass es BMW alleine schafft.

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