Börsen
Schützende Hand

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Warum fallen die Aktienkurse nicht stärker? Schlechte Nachrichten gibt es schließlich zuhauf. Das teure Öl und der starke Euro drohen die Wirtschaft abzuwürgen. Fast täglich überraschen Finanzhäuser mit Milliardenabschreibungen. Wie bei einer Grippewelle infiziert sich eine Branche nach der anderen mit dem Immobilienkrisen-Virus. Doch an den Börsen scheint eine große schützende Hand jeden Rückfall sofort wieder aufzufangen.

Spätestens die nächste Abschlagzahlung für Öl oder Gas wird so manchen Verbraucher vom Einkaufen abhalten, damit er seine Rechnung begleichen und sich an höhere Monatsraten gewöhnen kann. Im Klartext: Der Konsum wird lahmen. Der starke Euro trifft zudem die Firmen ins Mark. In der fast abgelaufenen Berichtssaison zum dritten Quartal klagten so viele Unternehmen wie noch nie über geringere Umsätze und Gewinne.

Noch viel schwerer wiegt die Immobilien- und Finanzkrise. Fallende Häuserpreise und sich verspekulierende Banken schwächen die größte Volkswirtschaft. Erstmals seit mehr als fünf Jahren sinken in den USA die Gewinne der 500 größten börsennotierten Konzerne. Längst sind nicht mehr nur Banken und Konsumgüterhersteller betroffen. Dennoch treten die Börsen seit Ausbruch der Immobilienkrise „nur“ auf der Stelle. Der Deutsche Aktienindex (Dax) pendelt um oder knapp unter der Marke von 8

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