BP
Kommentar: Harte Arbeit

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LONDON. BP-Chef Tony Hayward präsentiert heute sein erstes Jahresergebnis. Und die Zahlen zeigen, dass er noch harte Arbeit vor sich hat. Der Gewinn des Ölriesen ist trotz des hohen Ölpreises um 22 Prozent eingebrochen, während die Konkurrenten Shell und Exxon Rekord-Ergebnisse einfahren. Wie bei den Konkurrenten ist auch bei BP die Produktion geschrumpft. Gerade das Schlussquartal sieht schwach aus: Hohe Steuerzahlungen, rote Zahlen im Raffinerie-Geschäft und einige Umstrukturierungsaufwendungen drückten den Gewinn.

Hayward ist dabei, das Management zu entschlacken und die US-Tankstellenshops auszugliedern. Die Wende lässt noch auf sich warten, aber es gibt auch Positives zu melden. BP hat wie gewohnt die Öl- und Gasproduktion zu mehr als hundert Prozent durch 2007 neu erschlossene Reserven gestützt - das gelingt nicht allen in der Branche. Zudem sagt der Konzern eine spürbar steigende Produktion voraus. Das sollte der Aktie helfen.

Dirk Hinrich Heilmann
Dirk Heilmann
Handelsblatt / Chefökonom

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