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Bush hat das falsche Rezept

In einer perfekt durchdachten Choreografie erreichte der Parteitag der US-Republikaner mit dem Auftritt von Präsident George W. Bush seinen Höhepunkt. Die Show war gelungen, doch seine politischen Rezepte sind fraglich.

In einer perfekt durchdachten Choreografie erreichte der Parteitag der US-Republikaner mit dem Auftritt des amtierenden Präsidenten George W. Bush gestern Abend seinen Höhepunkt.

Der New Yorker Madison Square Garden, sonst ein Ort für Sportveranstaltungen oder Popkonzerte war der ideale Veranstaltungsort für diese Show. Die Gegner im liberalen New York schäumten vor Wut und konnten doch nichts ausrichten. Die Parteianhänger jedoch waren begeistert. Aus ihrer Sicht zu Recht, denn Bush hat derzeit alles, was sie sich von einem US-Präsidenten wünschen: Die Ausstrahlung von Macht und Stärke mit einem Schuss Emotionalität und Charme.

Doch Bush malt Schwarz-Weiß und denkt wohl auch so. Seine Rezepte sind einfach und daher untauglich um das zu erreichen, was er seinen Wählern verspricht: Ein Sieg im Kampf gegen den Terror. Es zeigt sich in diesen Tagen immer deutlicher: Nicht der Krieg gegen den Terror führt zum Erfolg, sondern eine Politik gegen den Terror jenseits einer eindimensionalen Beantwortung von Gewalt mit Gegengewalt.

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