Chrysler
Integration misslungen

Die Geschichte wiederholt sich: Vor sechs Jahren hat der Daimler-Konzern schon einmal einen Nothelfer nach Detroit geschickt. Damals sollte der heutige Konzernchef Dieter Zetsche die angeschlagene US-Sparte Chrysler wieder auf Kurs bringen – Werke wurden geschlossen, Zehntausende von Beschäftigten verloren ihren Job. Jetzt hat Mercedes-Manager Rainer Schmückle eine ähnliche Aufgabe vor sich. Wieder häufen sich die Verluste bei Chrysler, wieder bleibt der Hersteller auf seinen Autos sitzen.

Die Entsendung eines deutschen Managers beweist ein weiteres Mal, wie schlecht es um die US-Sparte steht. Der Vorgang beweist zudem noch etwas anderes: Das Chrysler-Management in den USA genießt auch heute nicht das Vertrauen der Stuttgarter Zentrale, eine Krise eigenständig zu lösen. Die Integration von Chrysler in den Daimler-Konzern ist leider noch immer nicht gelungen.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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