Commerzbank: Kommentar: Schwäche wirkt nicht verlockend

Commerzbank
Kommentar: Schwäche wirkt nicht verlockend

Die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone, deren Nachspiel gerade vor Gericht stattfindet, hat eines gezeigt: Interessante Fusionsobjekte sind nicht unbedingt die schwachen Spieler, sondern die starken.

Die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone, deren Nachspiel gerade vor Gericht stattfindet, hat eines gezeigt: Interessante Fusionsobjekte sind nicht unbedingt die schwachen Spieler, sondern die starken. Mannesmann wurde nicht geschluckt, weil die Gesellschaft zu schlecht war, sondern weil sie gut war.

Diese Lehre sollte man nicht vergessen, wenn ständig neue Gerüchte über eine mögliche Fusionen zwischen der Commerzbank, die gerade wieder mit schwachen Zahlen enttäuscht hat, und der ebenfalls immer noch kränkelnden Hypo-Vereinsbank hochkochen. Allenfalls ein knallharter Sanierer, der der Branche ein Blutbad vorführen würde, könnte aus zwei schwachen Häusern ein starkes machen - mit hohem Risiko.

Vielleicht ist daher am Ende die Deutsche Bank ein interessanterer Fusionskandidat - auch für ausländische Adressen. Sie hat im internationalen Geschäft etwas zu bieten und ist im deutschen Filialgeschäft, das Ausländer freilich nur wenig lockt, auch noch relativ gut aufgestellt.

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