Daimler-Chrysler: Kommentar: In der Deckung

Daimler-Chrysler
Kommentar: In der Deckung

Daimler-Chef Dieter Zetsche stapelt tief. Nach den harten Schnitten bei Mercedes und in der Verwaltung wagte sich der neue Konzernchef auf der ersten Jahrespressekonferenz nicht allzu weit aus dem Fenster. Die Vorsicht hat Kalkül.

Der neue Daimler-Chef hat in den wenigen Wochen nach seinem Start bereits viel angekündigt. Nun muss er erst einmal Ergebnisse liefern. Der Konzernumbau hat allerdings gerade erst begonnen. Hier wartet noch viel Detailarbeit. Zudem bleibt die defizitäre Kleinwagentochter Smart das größte Problem des Konzerns. Zetsche machte aber klar, dass seine Geduld für den defizitären Cityfloh endlich ist. Gerät die Sanierung der Marke aus dem Tritt, ist er bereit, die Reißleine zu ziehen.

Die Renditeziele der Mercedes-Gruppe sind für ihn unverrückbar. Doch mit seiner vagen Ergebnisprognose legt er sich die Messlatte für das laufende Jahr nicht allzu hoch. Das lässt Platz für positive Überraschungen. Allzu viel Zeit für deutliche Verbesserungen bleibt indes nicht. Die Märkte erwarten rasche Erfolge. Der heutige Kursrückgang der Daimler-Aktie beweist, wie ungeduldig die Anleger sind.

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