Danone
Vertreibung der Investoren

Europa scheint vor einer neuen Phase wirtschaftlichen Protektionismus’ zu stehen. Da verhindert Italiens Notenbankgouverneur Antonio Fazio durch Winkelzüge die Übernahme zweier heimischer Geschäftsbanken durch die holländische ABN Amro und die spanische BBVA. Und da schafft es Frankreichs Premierminister Dominique de Villepin mit markigen Sprüchen, den US-Brausekonzern Pepsico vom Kauf des Yoghurt- und Wasserriesen Danone abzuhalten.

Als Grund für die Abwehrhaltung wird ein nicht näher definiertes „nationales Interesse“ angegeben. Ganz so, als würden die Holländer weniger von Konsumentenkrediten verstehen als die Italiener und das Mineralwasser Evian ungenießbar werden, wenn es im Portfolio eines amerikanischen Konzerns wäre. Diese Einstellung ist nicht nur chauvinistisch sondern auch bar jeden wirtschaftlichen Sachverstandes. Ausländische Investoren sollten willkommen geheißen, nicht mit nationalistischen Sprüchen vertrieben werden. Denn sie bringen immer Geld und schaffen oft Arbeitsplätze.

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