Das Treffen Iran - USA

"Satan" trifft "Schurke"

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Es ist noch kein Jahr her, dass europäische Vorschläge zum direkten Dialog mit Syrern und Iraner in Washington auf empörte Ablehnung stießen. Mit den politischen Schmuddelkindern im Mittleren Osten dürfe und brauche man nicht zu reden. Als typisch europäische „Weichei“-Politik wurden solche Vorschläge damals abgetan.

Umso bemerkenswerter ist die 180-Grad-Wende, die die US-Politik in den vergangenen Wochen absolviert hat. Erst gab es einen direkten amerikanischen Kontakt mit dem syrischen Außenminister und nun das erste offizielle amerikanisch-iranische Diplomatentreffen nach 30 Jahren. Dass es dabei „nur“ um den Irak und keine anderen Themen ging, schmälert die Bedeutung keineswegs.

Denn es ist wichtig, dass beide Seiten einen Strategiewechsel vollzogen haben. Bisher hatten sich Iran und die USA gegenseitig als „Schurkenstaat“ und „Satan“ beschimpft. Nun erkennen die Regierungen in

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