Deutsche-Bank-Zahlen
Kommentar: Warnsignal

Zumindest für einen Tag darf Josef Ackermann den Mannesmann-Prozess getrost vergessen und sich an der hervorragenden Geschäftsentwicklung der Deutschen Bank delektieren. Das Institut ist so profitabel wie nie zuvor: Schon in den ersten neun Monaten dieses Jahres lag der Gewinn höher als im gesamten Vorjahr, das seinerseits eines der besten in der Bankgeschichte war.

Dafür verdient Ackermann, der die Bank in den letzten Jahren erheblich umkrempelte, Respekt. Wahr ist allerdings auch, dass das Instut wie die gesamte Branche seit längerem von einem nahezu perfekten Umfeld an den Finanzmärkten profitiert. Allen Experten ist klar, dass der Boom im Investment-Banking allmählich an seine Grenzen stößt.

Der Gewinnrückgang im Investment-Banking der Deutschen Bank im dritten Quartal ist hier ein deutliches Warnsignal. Ackermanns neue Strategie, das Privatkundengeschäft und die Vermögensverwaltung durch Zukäufe zu stärken, ist daher richtig. Er sollte auf diesem Weg weiter gehen.

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