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Die Linkspartei.PDS

Am 17. Juli 2005 änderte die PDS ihren Namen in "Die Linkspartei". Die Namensänderung bereitet die Fusion mit der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) vor, die nach der Bundestagswahl abgeschlossen werden soll. Viele Landes- und Gebietsverbände hängen aber weiterhin das Kürzel "PDS" an ihren Namen an. Bei der Bundestagswahl wird die WASG nicht als eigenständige Partei antreten, sondern ihre Kandidaten auf den Listen von Linkspartei.PDS platzieren.

Die WASG war 2004 entstanden mit dem Ziel, eine politische Kraft links der Sozialdemokraten zu bilden. Viele ehemalige SPD-Mitglieder schlossen sich ihr an, weil sie die Politik der SPD scharf kritisierten. Genau wie die PDS zogen die WASGler besonders gegen Hartz IV und die Agenda 2010 zu Felde. Prominentester WASG-Zugang war der ehemalige SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine.

Unter dem Dach der Linkspartei.PDS macht Oskar Lafontaine nun zusammen mit Gregor Gysi Werbung für die alten Ideen der neuen Linken. So fordert die Partei unter anderem die Abschaffung von Hartz IV, Mindestlöhne und weniger Arbeit ohne Lohnverzicht. Dank des Popularitätsschubs durch Lafontaine und die WASG konnte die Linkspartei in den Wahlumfragen von rund vier Prozent auf acht bis zehn Prozent zulegen. In Ostdeutschland übernahm sie teilweise die Position der stärksten Partei in den Umfragen. Die Linkspartei.PDS wird sich in allen 16 Bundesländern zur Wahl stellen.

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