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Die Swiss muss handeln

Die Fluggesellschaft Swiss steht erneut vor einem Kurswechsel. Und in der Branche leben die Spekulationen um einen Zusammenschluss mit der Lufthansa wieder auf.

Es überraschte nicht mehr: Der geplante Einstieg der kranken Schweizer Fluggesellschaft Swiss bei der Airline-Allianz One World rund um British Airways ist geplatzt. Bei Analysten und in der Luftfahrtbranche galt er ohnehin schon seit längerem als immer unwahrscheinlicher.

Nun muss die Swiss den Kurs wechseln. Doch ohne die Beteiligung an einem der großen Luftfahrtbündnisse hat die Nachfolgegesellschaft der in Konkurs gegangenen Swissair keine Überlebenschance. Ihr Heimatmarkt ist zu klein, um eigenständig weltweit operieren zu können.

So konzentriert sich das Interesse nun wieder auf schon länger existierende Spekulationen, die Swiss könne ihre Zukunft im Lufthansa-Imperium und im Bündnis der Star Alliance finden. Genährt werden solche Überlegungen allemal: durch die Person des neuen Swiss-Chefs Christoph Franz, der ein Ex-Lufthanseat ist. Und genauso durch die aktuelle Kapitalaufstockung der Kranich-Airline. Mal sehen, wie lange das Dementi vom Donnerstag aus Zürich Bestand hat.

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