E-Plus will Vodafone vorpreschen lassen
E-Plus-Chef rechnet mit sinkenden Mobilfunk-Preisen

Der Chef des drittgrößten deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus, Uwe Bergheim, rechnet angesichts des engen Marktes in Deutschland mit sinkenden Preisen.

HB HANNOVER. Die Anbieter müssten auf die Kunden zugehen, um sich langfristig Marktanteile zu sichern, sagte Bergheim am Donnerstag auf der Cebit. Eine Rolle spiele hier beispielsweise die Einführung von Billigmarken.

Während die Deutsche Telekom einen solchen Schritt bislang ablehnt, bekundete Vodafone zumindest Interesse. E-Plus selbst mache erste Versuche. Spielraum nach unten gebe es auch für Gespräche ins und aus dem Ausland, das so genannte Roaming. Dort rechne er allerdings nicht mit schnellen Veränderungen.

Das Vorhaben des Marktführers T-Mobile, die Subventionen für Handys zu Gunsten niedrigerer Tarife zurückzufahren, begrüßte Bergmann. "Ich finde es richtig, was die Telekom macht." Dauerhaft seien die hohen Zuzahlungen auf Endgeräte nicht zu rechtfertigen, insbesondere, da der Markt weitgehend gesättigt sei. "Man kann auch keine Autos verschenken, wenn man Benzin verkauft." E-Plus selbst werde in diesem Punkt aber nicht vorpreschen. Zunächst müssten die beiden großen Anbieter hier eine Bresche schlagen. Vodafone hat bislang aber noch keine Einschnitte bei den Subventionen angekündigt. "Erst wenn Vodafone seine Subventionen kürzt, senken wir unsere auch."

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