Erholung kommt nicht an
Kommentar: Baustelle Arbeitsmarkt

Höhere Nachfrage vor allem aus dem Ausland und steigende Industrieproduktion - das sind zarte Pflänzchen der deutschen Konjunkturerholung. Doch am Arbeitsmarkt kommen sie nicht an. Daran ändern auch die Hartz-Reformen nichts.

Die saisonbereinigt steigende Arbeitslosenzahl im April und der sich beschleunigende Rückgang bei der Erwerbstätigkeit belegen eindrücklich: Der Arbeitsmarkt bleibt eine riesige Baustelle, solange es nicht gelingt, Strukturprobleme endlich zu lösen und zu wesentlich höheren Wachstumsraten zurückzukehren. Wichtige Voraussetzung ist das Vertrauen der Konsumenten und Investoren in eine verlässliche und sparsame Finanz- und Wirtschaftspolitik. Entzieht sich die Politik weiter dieser Verantwortung, droht die desolate Arbeitsmarktlage über die Konsumflaute die Konjunktur noch stärker zu belasten.

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