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Diskussion: Kommentare zu: Ein Sommermärchen

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen. In dieser Funktion kommt uns die Rolle des Moderators zu: Er lässt alle zu Wort kommen, aber er verteilt auch Ordnungsrufe, wenn sich Streithähne gegenseitig beleidigen. Im Zweifelsfall beenden wir eine Diskussion, denn wir bürgen mit unserem Namen für Niveau. Ich bitte Sie deswegen, nennen Sie Ihren Namen, bevor Sie in den Ring steigen und bleiben Sie mit Wortwahl und Inhalt über der Gürtellinie. Diese Kommentarspalte lebt von scharfen Argumenten. Sie verliert ihre Berechtigung, wenn es Ihnen um Selbstdarstellung und Effekthascherei geht. Deswegen fordere ich Sie auf: Bleiben Sie fair!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 26.09.2012, 12:27 Uhrhansprag

    Neuwahlen waeren einem Putsch gleich, die Opposition ist noch in den Wehen
    habe Programm, suche Partei

    Privatisierung ARD ZDF, Phoenix und ZDF Info verbleiben, Staat bezahlt, Presserat kontrolliert

    Einfuehrung der DM als Binnenwaehrung

    Volksbefragungen zu Atom, Foerderalismus, Verfassung

    Abschaffung Arge, Harz IV vom Finanzamt, unter 50 Jahre max 5 Jahre HarzIV, sonst Essen frei in staatlich finanz Wohlfahrt

    wesentliche Verstaerkung der Polizei vor Ort

    Beendigung Sozialindustrie, Integrationsindustrie

    Rentenreform-Pensionsreform, Mindestrente, Hoechstrente, DRV wird Zusatzrente

    Umsatzsteuer 25 %, Steuerreform, Zahlungsmodalitaeten analog Schweiz, Steuersatz Kirchhof

    Abschaffung EEG,

    Schaffung eines Ministeriums fuer Abbau der Gesetzesflut, Aufloesung einiger Ministerien.

    Reform in Wissenschaft und Forschung, Finanzen nur noch fuer Grundlagen, keine Klimaluegenistitute mehr. Schule und Universitaeten Regelstudium kostenlos.

    Schulessen kostenlos

    Staatsausgaben werden veroeffentlicht

    Beamte haben Fehlinvestitionen zu verantworten

  • 26.09.2012, 12:27 UhrAmeise

    Diese Regierung wird abgewählt. www.wahlalternative2013.de

  • 26.09.2012, 12:32 Uhrmargrit117888

    Recht guter Beitrag, danke
    Aber der Euro wird nicht gerettet. Man kann ein Kunstgeld nicht retten. Nur diese Einsicht haben die Euro-Fanatiker und Staatszertörer nicht, denn der Euro ist das Geld der Banken und Finanzhaie und deswegn muß er bleiben, koste es ws es wolle.
    Denn auch in der Krise verdienen diese Herrschaften am Euro
    Letztendlich wird der "Erfolg" der Euro-Rettung sein, dass es in Europa Bürgerkriege gibt oder dass wir alle platt sind und dann eine Währungsreform kommt.
    Dann fangen wir alle wieder mit 50 DM -die es dann wieder gibt- an.
    Ich denke mal, das ist auch längst geplant

  • 26.09.2012, 12:40 UhrHofmannM

    Die Krise ist keine EURO-Krise sondern eine politische Krise. Sozialleistungen werden ohne Gegenleistung von der Politik an das Volk versprochen. Damit geht der Staat eine Vorverschuldung ein, die er wirtschaftlich nicht in der Lage ist wieder auszugleichen. Eine Korrektur der Sozialversprechen wird die Politik nicht gegen massive Gewalttaten der Bevölkerungen durchziehen können. Sie die Streiks in Griechenland,Italien,Portugal,Spanien. Weiter Krisenländer werden folgen.
    Das zweite große Problem ist, dass die momentan starken Wirtschaftsländer Europas und hier voran Deutschland auf die uneffizente, weil hochsubventionierte bzw. unter Abgabenzwang diktierte "Green Economy" setzt. Das fängt beim Angstmärchen "menschengemachter CO2 Klimasteuerung/wandel" an und zieht sich über die sog. hochsubventionierten erneuerbaren Energiebranche bis zur "neuen" Einsparökotraumwelt hin. Wie ein grüner Faden zieht sich diese subventionierte staatliche Planwirtschaft durch Deutschland. Hocheffizente und wirtschaftliche Branchen (Auto,Chemie,Stahl,fossile Energie) werden aus Deutschland verdrängt und suchen sich zwangsläufig eine neue Heimat. Eine Heimat ohne ökosozialistische Diktatur. Eine Heimat in der die freie Marktwirtschaft (Angebot und Nachrage) wieder das sagen haben. Freie Marktwirtschaft bedeutet immerl auch gleich Freie Auswahl, des freien Bürgers, frei zu entscheiden, was richtig für Ihn (Individium) ist. Dies ist in Ökosozial-Deutschland und den grünen Einheitsbrei in Berlin nicht mehr gegeben.

    • 26.09.2012, 14:28 UhrDagmarK

      Das alles kann man 1 zu 1 auf Brüssel übertragen. Dieses ganze System krankt nicht zuletzt an der überbordenden Bürokratie.

  • 26.09.2012, 12:46 UhrDerFrankenberger

    Eine Regierung sollte sich entscheiden zwischen den Interessen der internationalen Finanzmärkte sowie befreundeter Staaten und denen der eigenen Bevölkerung. Wischi-Waschi-Merkel und Schummel-Schäuble lavieren wie immer, Hauptsache die Umfragen sind gut. Wer den Euro mit allen Mitteln erhalten will, muss dafür halt seine Wähler ruinieren. Ohne Kompass in schwerer See wird das Schiff bald untergehen.

  • 26.09.2012, 14:07 Uhrkvogeler

    "Die Krise ist zurück. Erstens, weil sie nie wirklich weg war, und zweitens, weil Kanzlerin Merkel und ihr Finanzminister Schäuble sie wieder herbeireden."

    Die Krise war nie weg!
    Erstens bekämpft man Brände nicht mit Brennmaterial! Schulden mit noch mehr Schulden zu decken, die Gründe für diese Schulden systematisch zu ignorieren und zu verschleiern hat schon etwas mit den Lösungsansätzen Alkoholismus und Kokain bei Lebenskrisen zu tun.

    Zweitens haben Merkel und Schäuble bei aller Kritik mit dem irrsinnigen Geschäftsgebaren von GR und ES überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil, wir können den beiden vorwerfen, dass sie um des lieben Friedens willen das Problem vertagen, vertiefen und im Ende für alle teurer machen. Je höher der Ikarus mit seinen völlig untauglichen Wachsfedern von Draghis Gnaden steigt, um so tiefer wird der Fall.


  • 26.09.2012, 15:11 UhrRadiputz

    "Den Euro um jeden Preis retten"
    Der Euro war immer ein Zwitter. Neben seiner Funktion als Währung, die sogar bis vor kurzem noch den Anspruch hatte, als zweite Weltleitwährung neben dem Dollar eine Rolle zu beanspruchen, war er auch als politisches Instrument gedacht, die "Integration" der europäischen Mitglieder des Staatenbunds EU voran zu bringen über einen "Staatenverbund" hin zu einer bundesstaatlichen Konstruktion, in dem die europäischen Staaten ihre Souveränität aufgeben zugunsten eines Brüssler Zentralstaats,wo die europäische Kommission zu einer Art europäischen Regierung mutieren sollte.
    So die idealen Vorstellungen derjenigen,die glaubten man könne eine Währung politisch instrumentalisieren.
    Jetzt ist man wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und muß erkennen, dass eine gemeinsame Währung in einem dafür suboptimalem Währungsraum das Gegenteil von Integration bewirkt, nämlich eine zunehmende Spaltung der Interessen der europäischen Gesellschaften und Staaten. Politische Streiks in Griechenland, Spanien, Portugal sprechen ihre eigene Sprache.
    Zeit das Euroexperiment zu beenden, entweder Rückkehr zu den Nationalwährungen oder einem modifiziertem Nord-Süd-Euro, wo ein Nord-Euro den Stabilitätsinteressen der beteiligten Länder gerecht würde und der Südeuro durch Abwertungsmöglichkeiten, Standortnachteile auszugleichen wenigstens teilweise in der Lage wäre.

  • 26.09.2012, 16:53 UhrWahlalternative2013.de

    "Euro retten um jeden Preis". Genau das machen Merkel und Schäuble. Und natürlich auch die Opposition.
    Was genau heißt das? Es bedeutet, daß der gesamte deutsche Wohlstand, das, was hier in den letzten 60 Jahre erarbeitet wurde, auf dem Altar Europa geopfert wird. Schmidt sagt das ganz deutlich. Als einziger übrigens.

    Der dumme deutsche Michel glaubt noch an die Worte Merkels und Schäubles. Klar, weil er fehlinformiert, getäuscht und belogen wird, wie man es professioneller kaum anstellen kann.

    Und wenn es der Michel gemerkt hat? Dann haben wir die größte politische, wirtschaftliche und soziale Katastrophe in Deutschland seit 1945! Zu verantworten von Kohl!

    Es werden in Deutschland noch Köpfe rollen. So einige derjenigen, die davon betroffen sind, haben heute noch keine Vorstellung davon. Weil sie siegtrunken, ideologievergiftet und größenwahnsinnig agieren. Das ist typisch DEUTSCH!

    Der Euro muß weg! Damit Europa gerettet wird!

  • 27.09.2012, 01:10 Uhrazaziel

    Nach Hunderten von Milliarden und einem Schuldenschnitt brauchen die 11 Millionen Griechen schon wieder zwischen 20 und 30 frische Milliarden. Der ESM soll auf 2 Billionen aufgestockt werden. Auch dem Duemmsten muesste doch inzwischen klar geworden sein, dass die Krise jeden Tag schlimmer wird.

    Die Loesung kann nur Entschuldung von Staat und Gesellschaft sein. Der vernuenftigste Weg der Entschuldung waere vollstaendige Glauebigerhaftung und geordnete Insolvenz von Staaten, Banken und anderen Firmen. Es ist inzwischen aber fuer alles zu spaet. Wir steuern auf die Mutter aller Wirtschaftskrisen zu.

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