Finanzmärkte
Harte Kokurrenz

Die New Yorker halten ihre Stadt gern für den Nabel der Welt. In vielen Bereichen mag man das als amerikanische Arroganz abtun, in der Finanzwelt kann man dem Anspruch jedoch kaum widersprechen.

Umso bemerkenswerter ist es, dass New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und der einflussreiche Senator Charles Schumer kürzlich in einem offenen Brief davor gewarnt haben, die US-Metropole könnte ihren Spitzenplatz an London verlieren. Auch US-Finanzminister Hank Paulson und Börsenchef John Thain läuten die Alarmglocken. Die strikte Regulierung und das hohe Klagerisiko, so heißt es unisono, hätten dem Finanzplatz New York geschadet.

Vier Jahre nachdem der US-Kongress den berüchtigten „Sarbanes-Oxley-Act“ (SOX) in einem Hauruckverfahren durchpeitschte, sind die Amerikaner endlich aufgewacht. Was nach den Bilanzskandalen von Enron

Torsten Riecke leitet das Ressort Meinung & Analyse. Er befasst sich vor allem mit Wirtschafts- und Finanzthemen.
Torsten Riecke
Handelsblatt / International Correspondent
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