Forsa-Umfrage
Union verliert in Umfragen deutlich

Sechs Wochen vor der geplanten Bundestagswahl hat die Union weiter an Zuspruch bei den Wählern eingebüßt.

HB BERLIN. In der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL fielen CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um 3 Punkte auf 42 Prozent. Die SPD stieg um 2 Punkte auf 28 Prozent. FDP und Grüne liegen unverändert bei je 7 Prozent. Auch die Linkspartei veränderte mit zwölf Prozent ihren Wert aus der Vorwoche nicht. Zusammen kommen Union und FDP auf 49 Prozent, SPD und Grüne erreichen gemeinsam 35 Prozent.

Ungeachet der aktuellen Umfragewerte hält der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber ein Unions-Ergebnis von bis zu 45 Prozent bei der geplanten Bundestagswahl im September für möglich. "Unser Potenzial für diese Wahl liegt deutlich über 40 Prozent, bei 42 bis 45 Prozent. Das können und müssen wir erreichen", sagte der CSU-Vorsitzende dem Magazin "Stern". Seine Kanzlerkandidatur im Jahr 2002 sei "ein ganz erheblicher Beitrag" gewesen, dass Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) nun die Wahl gewinnen könne. Mit Stoiber hatte die Union vor drei Jahren 38,5 Prozent erzielt.

An der Wahlstreet der Wahlprognosebörse von Handelsblatt.com, notieren "SPD-Titel" derzeit bei bei 30,5 Prozent, während den Christdemokraten mit einem Plus von 0,7 Prozent wieder der Sprung über die Marke von 40 Prozent gelang.

Die aktuellen Kurse der "Wahlstreet"

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