Frankreich gehört zu den beliebtesten Anlagezielen
Immobilienfonds zieht es ins Ausland

Manager von offenen Immobilienfonds stehen vor einem Dilemma: Hohe Liquiditätsquoten drücken die Performance.

HB/vwd FRANKFURT/M. Manager von offenen Immobilienfonds stehen vor einem Dilemma: Hohe Liquiditätsquoten drücken die Performance. Für einzelne Fonds ist im kommenden Jahr bereits ein Unterschreiten der Drei-Prozent-Marke bei der Fondsrendite absehbar. Zugleich schlägt sich die konjunkturelle Flaute vor allem auf die deutschen Immobilienstandorte und auf die Mietpreise nieder. Das Bild könnte sich weiter verdüstern. Die Deutsche-Bank-Immobilientochter etwa prognostiziert eine Markterholung in Deutschland erst 2006.

Deutlich früher aufwärts gehen sollte es hingegen an den meisten europäischen Auslandsmärkten, an denen zudem höhere Immobilienrenditen winken. Bereits jetzt zählen Fonds mit bedeutenden Anteilen grenzüberschreitender Engagements zu den erfolgreichsten Produkten. Weit oben auf den Favoritenlisten steht Frankreich. „Auch wir investieren verstärkt im westeuropäischen Ausland“, beschreibt Karl-Heinz Heuß von Credit Suisse seine aktuelle Strategie beim CS Euroreal. An der grundsätzlichen Zielrichtung des Fonds mit einer Deutschlandquote von 40 bis 45 % werde sich dadurch indessen nichts ändern. Bis Ultimo Mai erwirtschaftete der CS Euroreal einen Zwölfmonats-Wertzuwachs von 5,07 %. In der Rangliste der offenen Immobilienfonds belegt er damit Platz fünf (Tabelle).

Die negativen Konjunkturzahlen für Deutschland haben Bärbel Schomberg beim Haus-Invest zu einer Untergewichtung des deutschen Marktes veranlasst. Lediglich 25 % des Liegenschaftsvermögens befänden sich derzeit im Inland, sagt die Geschäftsführerin der zur Commerzbank gehörenden Commerz-Grundbesitz Investmentgesellschaft (CGI). Ein Wertzuwachs von 4,80 % bringt den Haus-Invest auf Platz acht.

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