Friedensnobelpreis
Kommentar: Ansporn für Baradei

Mohamed el Baradei hat diese Auszeichnung verdient. Der Ägypter ist ein würdiger Träger des Friedensnobelpreises. Denn wie kaum ein anderer Mensch kämpft der Ägypter für eine Welt frei von der schlimmsten Waffen, die Menschen jemals erfunden haben: der Atombombe.

Seit 1997 lenkt der 63-jährige die Internationale Atomenergiebehörde in Wien. Die Macht der Behörde ist beschränkt. Doch der Araber macht das beste mit dem kleinen Arsenal, das er hat. Beharrlich wirbt er für seine Vision: Staaten, die bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie eng kooperieren. Staaten, die ihre Konflikte friedlich regeln. Dass die Welt in den letzten Jahren von einem nuklearen Inferno verschont wurde, ist mit sein Verdienst. Viele atomare Krisen müssen aber noch entschärft werden: Iran, Nordkorea, das Streben von Terroristen nach der Bombe.

El Baradei muss die höchste internationale Auszeichnung als Ansporn begreifen. Er hat noch viel zu tun.

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