Fusion von Air France und KLM
Kommentar: Mega-Deal am Himmel

Eine Mega-Fluggesellschaft ist geboren: Die Air-France-KLM- Group. Nach dem Erfolg des öffentlichen Aktienaustauschgebots ist der Zusammenschluss der französischen und niederländischen Traditionslinien zum umsatzstärksten Luftfahrtkonzern der Welt perfekt.

Gewiss mag die schiere Größe des neuen Gebildes nach den wichtigsten Kennziffern des operativen Fluggeschäfts beeindrucken - ob auch die Konkurrenz, muss sich erst noch zeigen. Denn der Größte nach Zahlen zu sein, garantiert keinesfalls den Erfolg. Die unternehmerische Stärke des neuen Super-Jumbos müssen Air- France-Chef Jean-Cyril Spinetta und KLM-Boss Leo van Wijk erst erarbeiten.

Beide Fluglinien gelten als nationale Ikone, beide sind durch sehr unterschiedliche und stolze Unternehmenskulturen geprägt. Erst wenn es Spinetta und van Wijk gelingt, diese Kulturen gegen die eines Global Players auszutauschen, erst dann kann von einem geglückten Experiment gesprochen werden. Schon zu viele Versuche, nationale Fluglinien zu verschmelzen, sind in der Vergangenheit gescheitert.

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