Gerber-Übernahme
Kommentar: Novartis gewinnt Spielraum

Mit einem weiteren Deal schärfen die beiden Schweizer Konzerne Nestlé und Novartis ihre Profile. Die Transaktion macht vermutlich für beide Seiten Sinn.

Ein markenorientiertes Geschäft wie das von Gerber ist bei einem Konsumgüterspezialisten vermutlich besser aufgehoben als bei einem Pharmakonzern. Zudem ist Novartis derzeit im Pharmageschäft selbst auf Expansionskurs und hat zuletzt vor allem die Bereiche Generika und Impfstoffe durch größere Zukäufe gestärkt. Bei innovativen Medikamenten kommt der Konzern derzeit allerdings schleppender voran als geplant.

Daher dürfte man weiter stark daran interessiert sein, Pharma durch zusätzliche Deals zu stärken. Der Verkauf von Gerber vergrößert den dazu nötigen finanziellen Spielraum und gibt zudem die Möglichkeit, sich künftig noch stärker auf das eigentliche Kerngeschäft zu konzentrieren.

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