Handelsblatt Business Monitor
Schelte für den Standort

Bessere Aussichten für das Wirtschaftswachstum, wie sie in den neuen Prognosen der Forschungsinstitute zum Ausdruck kommen, bedeuten nicht automatisch bessere Perspektiven für die Unternehmen. Das zeigt der Handelsblatt Business Monitor International.

Dass die deutschen Führungskräfte im Gegensatz beispielsweise zu den britischen die Entwicklung in ihren eigenen Unternehmen besser bewerten als die allgemeine Wirtschaftslage, muss die Politik als Warnsignal verstehen. Die Inlandskonjunktur leidet unter der ungebrochenen Verunsicherung von Investoren und Konsumenten. Bei den eigenen Geschäften spielen dagegen die guten Absatzchancen im Ausland und die Ertragsverbesserung mit Hilfe der Produktion in (lohn-)kostengünstigeren Ländern eine Rolle.

Für ein stärkeres Wachstum im Inland braucht es bessere Bedingungen: Wirtschafts- und Finanzpolitik müssen ebenso verlässlich werden wie der langfristig anzulegende Reformprozess. Erst dann steigt die Beschäftigung und kann Deutschland im Standortvergleich mit dem Ausland endlich aufholen.

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