Hypo-Vereinsbank
Blamables Ergebnis

Nach dem Milliardenverlust im vergangenen Jahr hat die Münchner Hypo-Vereinsbank (HVB) im ersten Quartal nur knapp die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Die Erwartungen der Analysten haben Vorstandschef Dieter Rampl und seine Mannschaft meilenweit verfehlt. Entsprechend dramatisch fiel die Reaktion der Anleger aus, sie warfen ihre HVB-Aktien gleich bündelweise auf den Markt.

Rampl hat ein blamables Ergebnis vorgelegt, das zeigt, dass die HVB noch lange nicht über den Berg ist. Kein Wunder, dass der Vorstandschef auf die Bremse tritt, wenn es um innerdeutsche Fusionen geht. Wer verhandelt schon gerne aus einer Position der Schwäche heraus? Zumal der potenzielle Partner Commerzbank mit sehr guten Zahlen die Gewichte zu seinen Gunsten verschoben hat.

Die Hypo-Vereinsbank nimmt zwar für sich in Ansprung, auf lange Sicht die tragfähigere strategische Plattform zu besitzen und hat damit sogar recht. Aber was nutzen die schönsten Zukunftschancen, wenn man in der Gegenwart nicht aus der Misere kommt?

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