Hypo-Vereinsbank
Kommentar: Letzte Chance für Rampl

Die Mittel gleichen sich. Nach Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann greift auch HVB-Chef Dieter Rampl zu einem massiven Stellenabbau. Doch könnte die Ausgangslage beider Banken kaum unterschiedlicher sein. Ackermann will die Deutsche Bank mit dem Stellenabbau in die internationale Spitzengruppe hieven. Dagegen sind die Einschnitte bei der HVB nur Teil des jahrelangen Kampfes der Bank, das Geschäft im Heimatmarkt überhaupt erst auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen. Dies erklärt auch, dass die Proteste von Betriebsrat und Gewerkschaften bei der HVB relativ gemäßigt ausfallen. Jeder weiß: Die HVB hat kaum eine andere Wahl.

Die Radikalkur aus Stellenabbau und milliardenschwerer Bilanzbereinigung ist aber auch die letzte Chance für Rampl. Nachdem die Investoren in den letzten Jahren ein ums andere Mal enttäuscht wurden, muss die Bank jetzt endlich liefern. Leicht wird das nicht werden, denn die Konjunktur bleibt mau und die dünne Kapitaldecke schränkt die Wachstumschancen zusätzlich ein.

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