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Goldener Oktober

Das Ifo-Geschäftsklima hat Bankvolkswirte einmal mehr auf dem falschen Fuß erwischt. Es dauerte heute nach Veröffentlichung der überraschend positiven Ifo-Daten für Oktober keine Stunde, bis erste Analysten einräumten, die Stärke des derzeitigen Aufschwungs vielleicht doch unterschätzt und die Bremseffekte durch die Steuererhöhungen im nächsten Jahr überschätzt zu haben. Auf jeden Fall dürften die Banken ihre Wachstumsprognosen für das dritte und vierte Quartal dieses Jahres in den nächsten zwei Wochen nach oben revidieren.

Und: Der Abschwung zu Jahresbeginn muss keinesfalls drastischer ausfallen. Das deuten die besseren Geschäftserwartungen der Industrie und des Großhandels an. Die breite Streuung der Exportmärkte und die Investitionsbereitschaft im Inland mildern die Auswirkungen der US-Konjunkturschwäche und der Steuererhöhungen. Dann allerdings werden auch Zinserhöhungen seitens der EZB im nächsten Jahr wieder wahrscheinlicher. Auch diese Botschaft lasen die Bankvolkswirte heute zu Recht aus den Goldenen-Oktober-Daten des Ifo-Instituts.

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