Kampf am Spielekonsolen-Markt
Kommentar: Trend zur Zweitkonsole

Der Gamecube kämpft schon seit der Einführung im Jahr 2002 mit einem eher schlechten Image. Nintendo hat nun in einer schwierigen wirtschaftlichen Phase den Preis für seine Heim-Spielekonsole halbiert.

Nintendo hat in einer schwierigen wirtschaftlichen Phase den Preis für seine Heim-Spielekonsole Gamecube halbiert. Offizielle Begründung: Der richtige Zeitpunkt für die Preissenkung im Produktzyklus sei gekommen. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Natürlich musste das Unternehmen irgendwie auf die enttäuschenden Absatzzahlen reagieren - und mit dem Kampfpreis von unter 100 Euro werden sicher viele Daddler überlegen, sich neben einer Playstation 2 oder einer Xbox eben auch noch einen Gamecube nach Hause zu holen.

Der Gamecube kämpft schon seit der Einführung im Jahr 2002 mit einem eher schlechten Image. Als Kinder-Spielzeug abgetan hat er nie so recht den Weg vom Kinder- ins Wohnzimmer geschafft. Trotz einer Reihe von Spielen, die viel mehr Erwachsene als Kinder ansprechen. Die absoluten Stars sind eben immer noch Mario und Zelda - also typische Spaß- und Abenteuerfiguren für die Kleinen.

Sony und Microsoft haben zudem immer so getan als sei der Gamecube keine ernst zu nehmende Konkurrenz - mit Erfolg wie sich nun zeigt. Mittlerweile ist man bei Nintendo sogar bereit, sich in die zweite Reihe zu setzen. Der Gamecube als Zweitkonsole ist das neue Ziel. So lange man der Platzhirsch bei den Handheld-Spielkonsolen ist, mag man mit dieser Einstellung gut fahren. Nun wird allerdings auch in diesem Segment der Druck durch die Konkurrenz erhöht. Bei Nintendo freut man sich über den Wettbewerb, ist aber auch sehr aufmerksam. Hier wird man sich bestimmt nicht an die Wand drängen lassen. Der Gameboy als Zweitkonsole dürfte dann mehr eine Horror-Vorstellung denn ein erstrebenswertes Ziel sein.

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