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Kleine Reform, große Wirkung

Es war eine bescheidene Reform. Statt bis 16 Uhr dürfen Geschäfte samstags nun bis 20 Uhr öffnen. Überraschend schnell zeigen sich die ersten positiven Effekte.

Es war eine bescheidene Reform. Statt bis 16 Uhr dürfen Geschäfte samstags nun bis 20 Uhr öffnen: Kein radikaler Schritt, aber für die Bewahrerfraktionen der Parteien, Tarifpartner und Verbände trotz allem eine Katastrophe unabsehbaren Ausmaßes. Nun, bereits zwei Monate nach Einführung der verlängerten Geschäftszeiten, zeigen sich überraschend schnell und deutlich die ersten positiven Effekte - und das im konjunkturell arg gebeutelten Einzelhandel.

Vergangene Woche belegten bereits die Zahlen des Warenhauskonzerns Karstadt-Quelle, dass die Verbraucher selbst in schlechten Zeiten bereit sind, Geld auszugeben, wenn man sie nur lässt. Der Lifestyle-Handelskonzern Douglas nahm an den neuen langen Samstagen bis zu 15 Prozent mehr ein. Wenn selbst Reförmchen solch positive Effekte haben, wie erst müssen groß anlegte Umbaumaßnahmen am Arbeitsmarkt oder der sozialen Sicherung auf unser Land wirken?

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