Klimawandel
Kommentar: Die Kosten sind sekundär

Nach dem Bericht des britischen Ökonomen Nicholas Stern zu den Kosten des Klimawandels für die Weltwirtschaft überraschen die Zahlen des DIW für Deutschland nicht allzu sehr. Zu bedenken ist, dass das DIW von einem pessimistischen Szenario ausgeht. Noch ist es möglich, die Erwärmung auf etwa zwei Grad (statt 4,5) Celsius bis 2100 zu begrenzen. Beunruhigend ist vielmehr, wie schon beim Stern-Report, dass offenbar erst der in Euro quantifizierte Preis der vom Menschen verursachten Erwärmung die Akteure der Wirtschaft aufrüttelt.

Hier werden die Prioritäten noch nicht erkannt. Unsere Kinder und Enkel werden vermutlich mit Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen haben, deren finanzielle Dimension sekundär ist. Das Leben selbst wird sich fundamental verändern – das tut es jetzt schon.

Man kann nur hoffen, dass die Sorgen des DIW um die klimabedingte Verteuerung der Ölförderung im Jahre 2050 bis dahin obsolet sind. Sonst wird unseren Nachkommen nicht mehr zu helfen sein.

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