Kommentare
Kommentar: Alarm in der Autoindustrie

In der deutschen Autoindustrie herrscht Alarmstimmung. Volkswagen kämpft gegen einen Sumpf von Bereicherung und Bestechung, bei Daimler-Chrysler wirft Konzernchef Jürgen Schrempp das Handtuch und gesteht damit sein Scheitern ein. In Wolfsburg wie in Stuttgart weiß man genau, dass die eigentlichen Herausforderungen noch bevorstehen.

Weltweit hat die Autoindustrie in den vergangenen Jahren gewaltige Überkapazitäten aufgebaut. In den USA und China verfallen die Preise und auch in Europa wird die Luft dünner. Das Daimler-Herzstück, Mercedes-Benz wird in diesem Jahr kaum Geld verdienen, die Volkswagen-Kernmarke VW steckt tief in den roten Zahlen.

Mit dem Ausstieg der Deutschen Bank verliert Daimler-Chrysler einen wichtigen Rückhalt unter seinen Aktionären. Und wie lange das VW-Gesetz die Wolfsburger noch vor dem Kapitalmarkt schützt, ist offen. Die nächste Konsolidierung in der Autoindustrie rollt an, das ist sicher. Aber anders als noch vor fünf Jahren sind Volkswagen und Daimler-Chrysler diesmal angreifbar geworden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%