Kommentar
BASF setzt Eon unter Zugzwang

BASF setzt Eon in Russland zunehmend unter Druck. Der Chemiekonzern vertiefte seine Kooperation mit der russischen Gazprom und vereinbarte eine konkrete Beteiligung am lukrativen Gasfeld Juschno Russkoje – Eon dagegen kann noch keinen Vertragsabschluss melden und verhandelt weiter. Der Energiekonzern kann sich zwar nach wie vor Hoffnungen machen, auch noch in das Projekt einzusteigen. Die enge Partnerschaft zwischen BASF und Gazprom macht für Eon die Verhandlungen aber immer schwieriger. Der russsische Gasriese hat in der BASF schließlich einen Partner gefunden, der ihm bereitwillig eine gleichberechtigte Partnerschaft im europäischen Vertrieb bietet. Im selben Maß wie sich BASF öffnet, ist Gazprom auf Eon und dessen Tochter weniger angewiesen. Das spürt der Energiekonzern. Das Gazprom-Management verhandelt hart. Noch ist Eons Einstieg bei Juschno Russkoje längst nicht in trockenen Tüchern.

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