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Diskussion: Kommentare zu: Der geplatzte EADS-Deal kennt nur Verlierer

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
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  • 10.10.2012, 15:38 Uhrnastrowje

    Hoffentlich ist der Deal für immer gescheitert.

    Wir brauchen auch die Franzosen nicht.

    Wir konnten schon immer alleine Flugzeuge bauen und waren der restlichen Welt darin vorraus.

    Erst durch die verfehlte Industriepolitik ist so ein gräusliches Element wie die EADS entstanden.

    Die Franzosen und die Angelsachsen führens isch nach wie vor wie die Herren der Welt auf, egal ob Libyen, Syrien, Irak, Iran, Sudan, Afghanistan und ie anderen hundertsoundsoviele Länder. Überall klebt Blut an Ihren Händen. Kriege und Unruhen von Ihnen und den von Ihne bezahlten ausländischen Söldnern sagen schon alles.

    Deswegen keine Kooperation mit Angelsachsen und den großmachtfantasiereichen Franzosen.

  • 10.10.2012, 15:39 Uhrnastrowje

    Von wegen deutsch-französische Freundschaft. Es geht um Interessen.

  • 10.10.2012, 15:42 UhrBietchekoopen

    Aus nichtigen Interessen haben die Staaten den Deal nicht gestoppt.
    Die Fusion hätte den USA einen massiven Einfluß und Know How Transfer auf das neue Konstrukt ermöglicht. Europäische Interessen würden unterlaufen und damit Europa in seiner Selbstständigkeit geschwächt.

    Auch eine EU-Osterweiterung wäre so niemals mehr möglich gewesen. Die USA hätten aus Sicherheitsinteressen jedwede militärische Annäherung an Russland unterbunden.

    Gut, dass die Staaten den Strippenziehern nicht auf den Leim gegangen sind!

    Enders hat ein riesigen Fehler gemacht und dabei sogar nationale Interessen massiv verletzt.

  • 10.10.2012, 16:09 UhrFreie_Waehler

    Was für ein schwaches Kommentar, liebes HB!

    Dieser Streit zwischen EN, FR und DE erinnert an die Agrarverhandlungen der 80´er Jahre als M.Thacher nach erbitterten Streit mit Frankreich den Britenrabatt durchsetzte (weil EN im Verhältnis zu FR weniger Agrarfläche hat und berechtigterweise nicht Frankreich subventionieren wollte) und es einen EU-gutgläubigen Menschen gab, der dies übernahm: Bundeskanzler Kohl.
    Ihr Kommentar impliziert das gleiche: DE hätte für "Europa"
    JA sagen muessen, also zu:

    Hauptsitz Zivil in Toulouse
    Hauptsitz Militär in London
    Frankreich stockt weiter auf und DE hat keinen OPERATIVEN Einfluss mehr (bitte nicht verwechseln mit der Nebelkerze goldene Aktie bei "BÖSEN" Übernahmen)
    Jeder weiß, das Eurofighter Programm braucht einen Nachfolger, dieser wäre dann ohne München gekommen und Deutschland wäre noch weiter degradiert.
    Airbus, Eurocopter und Astrium sind bereits mit Hauptsitz in Frankreich!

    Frankreich hätte sicher die erfolglose Rafale mit Dassault eingebracht und EADS wäre dann noch mehr bzw. nur noch Französisch.
    Die Blaupausen für Dreistigkeiten bei Übernahmen hat man mit Aventis und Sanofi gesehen, wo Hr Sarkozy im Hintergrund die Fäden zog.
    Wenn es um Interessen geht, gibt es keine Freundschaft, DAS hat endlich die Bundesregierung kapiert. Deshalb lieber eine vergebene Chance als auf Ewigkeit alles zu verlieren!

    • 10.10.2012, 17:38 UhrSabineM

      @ Freie Wähler

      Exzellenter Kommentar! Aber: nicht nur bei gegensätzlichen Interessen gibt es keine Freundschaft zwischen D und F. Es gibt sie grundsätzlich nicht.

    • 10.10.2012, 23:27 Uhrgigu2063

      @Freie Waehler:
      Vielen Dank fuer diesen guten Kommentar. Sehr richtig!

      @HB: setzen 6!
      Das ist genau die Mentalitaet, die uns im Endeffekt die Eurokrise herbeigebracht hat.
      Dem Autor fehlt a) logisches Denkvermoegen und b) ein Stueck Patriotismus

  • 10.10.2012, 16:11 UhrGermanenhengst

    Wir dürfen langsam und endlich mal die Rolle der 'Nett-Bubis' ablegen, die international immer ach so konstruktiv und lieb sich einbringen, damit alles schön funktionert und klappt.

    Diese naive Handhabung der lezten Jahre, Jahrzehnte hat uns zur absoluten Nice-Guy-Deppen-Truppe verkommen lassen, die international nicht mehr ernst genommen wird.

    Wir wurden verarscht, übervorteilt, abgezockt. Es reicht!

    Wir dürfen uns endlich mal auf Augenhöhe aufschwingen, endlich mal NEIN SAGEN dem egomanischen Begehren der anderen gegenüber.

    Es wird Zeit, dass die anderen endlich einmal UNS ZU LIEBE unseren Interessen entgegen kommen - durch eine faire Macht- und KompetenzRÜCKverteilung innerhalb der EADS an uns.

  • 10.10.2012, 17:34 UhrMikeM

    "So verspielte die Bundesregierung die Chance, einen europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern zu schmieden, der mit den Amerikanern auf Augenhöhe wäre"

    Welche dämlicher Artikel, liebes HB! Wir wissen doch, dass die Franzosen nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Was bringt es, wenn D wieder nachgibt und in 5 Jahren EADS französisch ist. Frankreich ist unser ärgster Gegenspieler weltweit. Traue keinem Franzosen! Ein Glück, dass diese Fusion gescheitert ist!

  • 10.10.2012, 18:58 Uhrhanshans

    "Es geht dabei nicht nur ums Geschäft, es geht gerade in Zeiten der Euro-Krise auch um die Demonstration, dass es um die Einheit Europas gut bestellt ist."

    Ihnen ist also eine Ideologie immer noch wichtier als wirtschaftliche Vernunft? Wohin das führt zeigt doch gerade die Eurokrise. Ist das HB neuerdings Kampfblatt für Euromantiker?

  • 10.10.2012, 21:31 UhrHKJack

    habe mich sehr gefreut das der Deal geplatzt ist. hab uns mal wieder in der Verliererrolle gesehen:

    Aventis und Sanofi sind nicht vergessen!!!

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