Kommentare

Muskelspiel bis zum Morgengrauen

« 2 / 4 »

Deutschland muss etwas mehr nach Brüssel überweisen

Mitunter scheinen die Staats- und Regierungschefs zu vergessen - oder zu verdrängen? -, was sie einst beschlossen haben. So hatten sie im Sommer vergangenen Jahres immer wieder betont, wie wichtig Regionalförderung ist, um Wachstum und Beschäftigung zu kreieren, vor allem in den ost- und südeuropäischen Krisenstaaten. Nun aber fallen die entsprechenden Gelder im Etat so aus, dass es vielen Empfängerländern unzureichend erscheint. Das passt nur schwer zusammen. In 13 von den 27 Mitgliedstaaten machen die Strukturmittel aus EU-Töpfen immerhin ein Drittel aller öffentlichen Investitionen aus und sind deshalb enorm wichtig für deren weitere Entwicklung.

Prüfbericht der EU-Finanzen Wo in Europa die Milliarden versickern

  • Prüfbericht der EU-Finanzen: Wo in Europa die Milliarden versickern
  • Prüfbericht der EU-Finanzen: Wo in Europa die Milliarden versickern
  • Prüfbericht der EU-Finanzen: Wo in Europa die Milliarden versickern
  • Prüfbericht der EU-Finanzen: Wo in Europa die Milliarden versickern

„Better spending“ hatten vor allem die Nettozahlerstaaten, allen voran Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Schweden gefordert, „besseres Geldausgeben“ also – ob diese Rechnung aufgehen wird, steht in den Sternen. Der Traum vom „europäischen Mehrwert“ eines jeden ausgegeben Euros schimmert doch immer noch als einzulösendes Versprechen.

Anzeige

Die Bundeskanzlerin hat darum gekämpft, dass die Belastung Deutschlands nicht über Gebühr wächst. Gleichwohl wird Berlin künftig etwas mehr Geld an die EU überweisen. Das ist kein Beinbruch, das Land kann das verschmerzen. Schließlich haben sich viele ostdeutsche Regionen nicht zuletzt mit Hilfe von EU-Fördermitteln prächtig entwickelt. Deutschland stellt allen Unkenrufen zum Trotz seine Solidarität unter Beweis.

  • 08.02.2013, 08:21 UhrMADEN

    diese fetten Parasiten gehören ausgetroknet und entfernt.
    Diese Volksschmarotzer wurden weder gewählt noch sind diese vom Volk gewollt.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her und muss abgeschnitten worden, - sonnst nagen diese fetten Maden bis auf den blanken Volksknochen

  • 08.02.2013, 08:30 UhrRepublikaner

    Rechnen wir einfach nach: sagen wir 910 Mrd braucht dieser Verschwender-Club. Auf 6 Jahre verteilt also rund 152 Mrd jährlich. Im Artikel ist nich klar welcher Anteil auf D entfällt - das ist Schade, es wird lediglich davon gesprochen "ohne Nebenhuashalte" -aha wir lernen. Das ist also noch lang nicht alles. Wird das ähnlich nach dem ESM Schlüssel aufgeteilt, hätte D eine Last von rund 41 Mrd jährlich zu tragen. Der Bundeshaushalt hat aber nur etwas über 300 Mrd.
    Klartext: wir hauen über 10% unseres Haushalts raus für ein Gebilde, das weder demokratisch legitimiert, vom Wähler nicht gewollt, unkontrollierbar, inefizient und reine Geldverschwendung darstellt.Sehe ich irgendeine Partei, die mal nachzurechnen beginnt? Nein! Sehe ich irgend eine Partei, die auch deutsche Interessen vertritt, als nur die dicken Spendierhosen anzuziehen? Nein!
    Ich möchte es einmal so formulieren: wir haben in D einjeden Tag größer wedendes Demokratiedefizit!

  • 08.02.2013, 08:31 Uhrwalterla

    Es ist immer dasselbe! Deutschland zahlt!!!!!!!!!

  • Kommentare
Kommentar: Alles auf Merkel

Alles auf Merkel

Die rot-rot-grüne Regierung in Thüringen hat die CDU aufgeschreckt. Aus Angst vor dem Machtverlust eröffnet die Union schon jetzt den Bundestagswahlkampf – und macht sich dafür völlig abhängig von ihrer Spitzenfrau. 

Kommentar zu BMW und VW: Notwendige Frischzellenkur

Notwendige Frischzellenkur

BMW und VW leiten den Generationenwechsel ein. Das tut beiden Unternehmen gut – wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen.

  • Kolumnen
Der Werber-Rat: So geht Storytelling

So geht Storytelling

Storytelling ist eines der Schlagwörter des Marketings. Wie man das richtig macht, zeigt uns eine mehr als 2.000 Jahre alte Geschichte.

Was vom Tage bleibt: Russland exportiert die Rezession

Russland exportiert die Rezession

Audi stoppt den Verkauf in Russland, Deutschland steht vor dem nächsten Aufschwung. Sebastian Edathy ist wieder da, der Dax stürmt nach oben und Spitzenfußballer Marco Reus fährt ohne Führerschein. Der Tagesrückblick.

Die Frauenversteherin: Ist das euer Ernst?

Ist das euer Ernst?

Die Frauenquote für Aufsichtsräte kommt. 30 Prozent ab 2016. Doch was eigentlich viel spannender ist als die Quote selbst, sind die subtilen Botschaften, die sie begleiten. Und die sind unmöglich.

  • Gastbeiträge
Eon: Neue Energie für's Image?

Neue Energie für's Image?

Verbraucher halten Eon für den besten der großen Energiekonzerne. Verkauft Eon nur noch Ökostrom, könnte das Image weiter steigen. Die Konkurrenz in diesem Umfeld ist jedoch stark. Ein Gastbeitrag.

Gastbeitrag zur Netzneutralität: „Frau Merkel, Sie spielen falsch!“

„Frau Merkel, Sie spielen falsch!“

Dass Merkel Spezialdienste bevorzugt durchs Netz leiten will, ist abwegig. Es gibt nur einen Grund, manche Datenpakete im Internet anders zu behandeln als andere: Wenn davon alle profitieren. Ein Gastbeitrag der Piraten.

Junckers Investitionsinitiative: „Mehr Mut zu Europa, Herr Gabriel!“

„Mehr Mut zu Europa, Herr Gabriel!“

EU-Kommissionschef Juncker liegt mit seiner „Investitionsoffensive für Europa“ goldrichtig. Dass Wirtschaftsminister Gabriel daran herummäkelt, ist nicht nachvollziehbar. Er sollte das Herumlavieren sein lassen.

  • Presseschau
Presseschau: Rubel-Krise: Glücksfall und Gefahr für Banken

Rubel-Krise: Glücksfall und Gefahr für Banken

Russland verkauft Devisen, um die heimische Währung zu stabilisieren. Doch die Krise sei kein Grund zur Schadenfreude, warnt der Spiegel. Denn auch der Westen hat viel zu verlieren – die Krise bietet aber auch Chancen.