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Diskussion: Kommentare zu: Die Kanzlerin nimmt Abschied von eisernen Prinzipien

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 09.10.2012, 14:07 UhrDagmarK

    "Wenigstens einen Auftritt in einer griechischen Talkshow hätte man sich gewünscht, damit sie den Griechen hätte erklären können, warum die Deutschen Athen ein so hartes Programm abverlangen."

    Moment mal, die "Deutschen" verlangen den "Griechen" gar nichts ab. Die meisten "Deutschen" fühlen stärker mit dem "Griechen", als unsere "eiserne Kanzlerin" mit ihrem Herzblutgeschwafel tut.

    Wenn ich diesen Artikel auf einen einfachen Nenner bringen soll: Deutschland zahlt weiter und hält die Fr...e.

  • 09.10.2012, 15:27 UhrScratchpatch

    Mag sein, dass es viele politische Gründe gibt, Griechenland weiter mit permanenten Geldspritzen im Euro zu halten, Gründe, die außerhalb Griechenlands liegen. Allerdings wird dabei jede Glaubwürdigkeit verspielt. Zum einen innerhalb der Eurozone. Die verschuldeten Staaten können sich jetzt sicher fühlen, dass bei nachlassendem Reformeifer Konsequenzen nicht ernsthaft drohen. Zum anderen bei den deutschen Bürgern, denen man viel versprochen hat im Zusammenhang mit den Euro und bis jetzt gar nichts gehalten hat.
    Internationale Beziehungen mit China und den USA auf Kosten der eigenen Steuerzahler zu pflegen hat seine Risiken.
    Mag sein, dass Merkel meint, über den ESM den Einfluss Deutschlands auf Europa als größter Geldgeber zu sichern, aber das funktioniert eben nur, solange es Alternativen für Deutschland gibt und die europäischen Partner wissen, dass sie Deutschland nicht erpressen können. Da wäre ich mir nicht so sicher.

  • 10.10.2012, 04:26 UhrAcamas

    Wahrlich, keine Sternstunde des Journalismus. Sorry!

    (Argumente liefere ich gern per E-Mail. Ist wohl besser so.)

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