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Kommentar: Eilige Konsolidierung

Just am Tag, an dem die Deutsche Bank ihre soliden, aber keineswegs glanzvollen Zahlen für 2003 präsentierte, ist die deutsche Bankenlandschaft um eine neue Variante in Sachen „Übernahmespekulationen“ reicher.

Just am Tag, an dem die Deutsche Bank ihre soliden, aber keineswegs glanzvollen Zahlen für 2003 präsentierte, ist die deutsche Bankenlandschaft um eine neue Variante in Sachen „Übernahmespekulationen“ reicher. Die Citigroup hat mit der Deutsche erste Gespräche über eine Übernahme geführt, die dann aber abgebrochen wurde, weil ein solcher Deal in Deutschland nicht durchsetzbar erscheint. Man kann darüber spekulieren, ob es Zufall war, dass diese Kontakte ausgerechnet am Tag der Bilanzvorlage durchsickerten - ein wenig Übernahmefantasie mag der Deutschen Bank ganz recht sein, um den eigenen Aktienkurs zu beflügeln.

Die Bilanzdaten jedenfalls dürften der Aktie kaum Impulse geben, zumal das ungewisse Schicksal von Josef Ackermann im Mannesmann-Prozess so manchen Investor abschrecken dürfte. Abgesehen davon aber sind die Kontakte ein weiteres Indiz dafür, dass sich die deutschen Banken bei der Konsolidierung der Branche nicht mehr viel Zeit lassen dürfen. Ansonsten laufen sie in der Tat Gefahr, von ausländischen Instituten geschluckt zu werden.

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