Kommentar
Glückliche Fügung

Vor allem Kanzler Schröder kann die Verabschiedung von Hartz IV als Erfolg für sich verbuchen. Er hat es geschafft, seinen Kurs in der SPD und im Bundestag durchzusetzen. Und seiner Beharrlichkeit ist es ebenfalls zu verdanken, dass sich auch in der Öffentlichkeit der Gedanke durchsetzt, dass die Reformen notwendig und richtig sind. Und so profitiert die SPD bereits durch steigende Umfragewerte, bei der Union dagegen bemängeln die Wähler Führungsschwäche der Parteichefin.

Wenn Hartz IV ab Januar jetzt auch noch den Praxistest besteht, vielleicht sogar die Konjunktur anzieht und die Arbeitslosigkeit zurückgeht, dann dürfte die Mehrheit, die es jetzt noch für die CDU in den Umfragen gibt, nicht mehr als ein Zwischenhoch gewesen sein. Und für Schröder käme es 2006 womöglich zu einer weiteren glücklichen Fügung.

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