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Kommentar: Google in der Warteschleife

Ausgabe verschoben, Preis gesenkt - Vorhaben abgeblasen? Der Börsengang des Internetunternehmens Google gerät auf der Zielgeraden mächtig ins Schleudern. Die Börsenaufsicht SEC schickt die Google-Gründer wie Schuljungen wegen fehlerhafter Unterlagen nach Hause, kurz darauf muss Google den Ausgabepreis deutlich reduzieren.

Die Google-Gründer haben hoch gepokert und das Establishment an der Wall Street rächt sich nun. Aktien über eine Auktion an die Anleger auszugeben, kann Investmentbankern nicht gefallen, ihre Provisionen und ihre Jobs sind in Gefahr. Das Playboy-Interview der Google-Gründer während der Schweigepflicht war ein Affront für die SEC, dass man Mitarbeiteroptionen im Börsenprospekt nicht angegeben hat, eine Riesendummheit.

Google kommt, aber billiger. Der bislang angepeilte Börsenkurs hätte Google wertvoller gemacht als den Autobauer Ford. Wer bei einer solchen Bewertung noch an ein solides Investment glaubt, der hat aus dem Platzen der Internetblase wirklich nichts gelernt.

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