Kommentar
Hausaufgaben abgearbeitet

Die Münchener Rück hat einige Hausaufgaben abgearbeitet: die Schadenreserven für die US-Tochter American Re sind erhöht. Damit sank die Unsicherheit über drohende Nachreservierungen für die Problemtochter. Abgebaut haben die Münchener zudem ihre Finanzbeteiligungen, zuletzt bei der Commerzbank und der Allianz. Dadurch verringerte sich das Klumpenrisiko in dem Anlageportfolio deutlich. Gute Nachrichten gibt es zudem vom Sorgenkind Ergo. Die Düsseldorfer Erstversicherungstochter konnte ihr Ergebnis nach Steuern mehr als verdoppeln. Dies ist allerdings nicht nur das Resultat der Umstrukturierung sondern vor allem ein Resultat des günstigen Schadenverlaufs in diesem Jahr.

Belasten könnten die Münchener in diesem Jahr noch zwei Trends: So erwarten Experten eine Saison mit starken Hurrikan-Aktivitäten. Dadurch könnte die Schadenbelastung deutlich steigen. Hinzu kommt der Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft. Die Märkte werden ganz genau beobachten, ob die Münchener bei den Preisverhandlungen wie versprochen hart bleibt.

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