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Kommentar: IBM beendet eine Ära

Nun ist es soweit: Der PC ist allgemeines Haushaltsgut geworden und damit für manchen IT-Anbieter nicht mehr interessant. Immerhin ist der Wettbewerb in diesem Bereich scharf, die Margen sind dünn.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich IBM aus dem PC-Geschäft zurückziehen will. Das ist das Ende einer Ära. Trotz seiner Pioniertat Anfang der 80er Jahre überlegt Big Blue offenbar, selber keine Büro-PCs mehr zu bauen. Das können andere Hersteller, vor allem Dell, besser.

Sollte der chinesische Computerriese Lenovo im Falle eines Verkaufs den Zuschlag bekommen, wäre das ein guter Deal für alle Beteiligten: Die Chinesen bekämen IBM-Technologie und könnten den hohen Bedarf ihres Landes noch leichter bedienen. IBM erhielte einen wichtigen Partner, der auf PC-Ebene eine ausreichende Fertigung garantieren kann. Denn eines ist sicher: IBM muss seinen Firmenkunden weiter mit PCs und Notebooks bedienen. Wo die gefertigt werden, ist Nebensache, so lange die Qualität stimmt. Zudem kann IBM so seinen industriepolitischen Einfluss in China stärken.

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