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Kommentar: Kampf der Korruption

Der Volksmund redet gerne von „Schmiergeldern“. Und das dazu passende Sprichwort heißt: „Wer gut schmiert, der gut fährt“. Damit wird etwas verharmlost, was schlicht kriminell ist: Korruption, also Bestechung und Bestechlichkeit.

Korruption ist ein weltweites Übel, das große volkswirtschaftliche Schäden verursacht, weil Gelder, die für öffentliche Projekte vorgesehen sind, in großem Maße in die Taschen einer Weniger fließen.

Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland nicht schlecht, aber wahrlich auch nicht gut. Zwar hat sich die Lage in den letzten Jahren verbessert. Von den 10 Punkten, die von Transpareny International (TI) für ein praktisch korruptionsfreies Land vergeben würde, erreicht Deutschland nur 8,2 nach 7,2 Punkte und steht damit auf Platz 15 (Vorjahr 16). Das ist deutlich schlechter als Finnland, Neuseeland, Dänemark, Island, Singapur, Schweden und die Schweiz, die alle mehr als 9 Punkte erreichen. Dies zeigt, dass auch hier zu Lande noch viel zu tun ist, um Korruptionstümpel trocken zu legen.

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