Kommentar
Keine voreilige Kritik an RWE

Der Ärger der Münsterländer ist verständlich. Hunderttausende Bürger waren tagelang ohne Strom und Heizung. Für viele ist das Problem noch nicht behoben. Sie müssen die vierte Nacht in Folge in Kälte und Dunkelheit verbringen. Der Ärger richtet sich natürlich auch gegen den Versorger RWE. Wie konnte so ein enormer Stromausfall passieren, fragen sich nicht nur die Betroffenen. Schnelle Schuldzuweisungen sind aber fehl am Platz.

Auf den ersten Blick scheint es im Münsterland eine Verkettung unglücklicher Umstände gegeben zu haben: Scharfer Wind, ungewöhnlich starker Schneefall, Temperaturen um den Gefrierpunkt. Innerhalb kürzester Zeit haben sich auf den Stromleitungen so hohe Gewichte gebildet, dass selbst neue Masten der Belastung nicht stand halten konnten. Ob die Aufbauarbeiten schnell genug erledigt wurden, ob RWE die Bevölkerung ausreichend und schnell informiert hat - dies ist noch zu klären. Fest steht aber schon: Die Katastrophe war regional begrenzt. Eine Kettenreaktion, die auch das Umland miteinbezogen hätte, wurde verhindert

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