Kommentar
Keine Wunder - keine Panik

Die Zahl der Gewinnwarnungen aus der Softwarebranche werden täglich mehr. Zwar nimmt damit die Unsicherheit in der Branche zu, doch ein Anlass zur Panik ist das nicht.

Die Zahl der Gewinnwarnungen aus der Softwarebranche werden täglich mehr. Unter anderem Siebel, Peoplesoft und Veritas melden, dass die Zahl neu verkaufter Lizenzen – einer der wichtigsten Gradmesser für die Branche – im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Noch ist zwar völlig offen, wie die Branchenführer Microsoft, IBM und SAP abschneiden werden. Doch kann man aus den Zwischentönen schließen, dass auch aus der Top-Liga keine Wunder zu erwarten sind.

Doch ein Anlass zur Panik ist das nicht. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, wird in den Unternehmen der Softwarebranche in diesem Jahr gutes Geld verdient. Dass die Börsianer nun mit bitterer Enttäuschung und Kursabschlägen reagiert, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Die teilweise enormen Kursgewinne von Softwareaktien in den vergangen zwölf Monaten hat in den Reihen der Investoren bereits wieder überzogene Erwartungen geweckt, die die Softwarebranche aber nicht erfüllen kann. Und zwar weder heute noch morgen.

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